Wer oder was ist "SXO"?!

SEO = Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung. Hauptsächlich OnPage-Optimierung im Sinne von sauber platzierten und korrekt genutzten Meta-Tags, ein wenig Keyword-Recherche und mehr oder weniger strukturierten Daten.

SXO = Search Experience Optimization = Sucherfahrungsoptimierung. Google wertet User Signals stärker denn je und entsprechend stark liegt der Fokus der SXO auch auf der Generierung möglichst vieler positiver Nutzersignale. Dies geschieht in erster Linie durch smarte UX-Optimierung, unter die auch interaktive Inhalte als wichtiger „neuer“ Teil des Content Marketings fallen.

Womöglich haben Sie gerade erst von dieser ominösen „SEO“ gehört und jetzt kommt der nächste Marketing-Heinz und verwirrt Sie umso mehr mit „SXO“? Leider führt kein Weg daran vorbei, potentielle Kunden zunächst ein wenig zu verwirren, denn die Situation an sich ist verwirrend.

SEO ist ebenso wenig wie SXO eine geschützte Berufs- oder Tätigkeitsbezeichnung. Während sich zumindest in Deutschland niemand einfach „Programmierer“ schimpft, der überhaupt nicht programmieren kann, so hält sich blöderweise jeder BWL-Student für einen begnadeten Marketer und jeder Informatiker für SEO-bewandert nach der Lektüre eines Wikipedia-Artikels. Und während 9 von 10 Marketern auch genau diese Zielgruppe bedienen, haben wir uns als SXOler bewusst vom Unrat unserer alten Disziplin distanziert. Dabei erklären wir den Unterschied zwischen SEO und SXO wie folgt:

SEO ist alles, was den Entwicklern Ihrer Website so in den Kopf steigt, wenn sie das Wort „Google-optimiert“ hören. Einmalige Tätigkeiten, die auf ein Site-Audit folgen und in simplen Anpassungsmaßnahmen etwa an bestimmten Meta-Tags bestehen. Je nach Sichtweise – wir tun es – kann man auch klassisches Linkbuilding und Website-Texte unter „SEO“ kategorisieren, während Linkbait und Content Marketing als modernisierte Formen der beiden Marketing Instrumente eher in die Kategorie „SXO“ fallen würden.

SEO hat vielmehr auch zum Ziel, die Crawler der Suchmaschinen lieb zu behandeln, als den Website Besucher selbst. Während SEO dort aufhört, wo ein Besucher über Google auf unsere Website findet, handelt es sich beim SXO um einen fließenden Prozess., der in jenem Moment bspw. die Brille wechselt hin zur user-zentrierten Sichtweise und durch Dynamisierung und Personalisierung für ein hochwertiges User-Erlebnis sorgt. Oder in unserer Sprache einer „optimierten digitalen Erfahrung“.