Um Ihr Angebot und die gesamte Ansprache möglichst kundenzentriert zu gestalten, sind Personas das Tool der Wahl. Digitale Tools erlauben uns hierbei, unterschiedliche Kundensegmente nicht nur nach statischen Daten wie Alter und Einkommen sondern auch nach Verhalten und Motivation voneinander abzugrenzen und unterschiedlich anzusprechen.

Operationalisierung von Personas: Welche Daten fließen mit ein?

User Rearch:  Umfragen, Interviews, Suchverhalten,´Social Media, Web Analytics, Datenbank Profiling
Segmente: Nach Ziel, Informationsbedürfnis, Charakteristiken, Rolle / Position (B2B)
Personen: Attribute, Ziele, Pain Points, Motivatoren, Psychosozial
Szenarien: Ziele, Besuchskontext, Multichannel
Use Cases: Ziele, Customer Journey Analyse, Content Mapping

 

Haben wir uns dafür entschieden, welche Daten wir miteinbeziehen wollen in die Konstruktion unserer Personas, müssen wir uns noch für Quellen entscheiden, aus denen wir die gewünschten Daten gewinnen: Google Analytics, Social Media Profiling, Interviews, Umfragen, Drittanbieter von Verhaltensdaten (z.B. Comscore, Nielsen oder Hitwise)

Wo befindet sich der Kunde in der Customer Journey?

Eine Möglichkeit besteht darin, den Kunden je nach Kaufbereitschaft in unterschiedliche Phasen im Kaufprozess zu unterteilen. In der Praxis nutzen wir bei DMT die drei Phasen „Aufmerksamkeit“, „Vergleichen“ und „Auswählen“. Hierbei stellt sich für jede Phase die Frage, welche medialen Touchpoints relevant sind, welche Schlüsselfragen der Konsument hat, welche Suchanfragen er zur Lösung dieser Schlüsselfragen tätigt und welche Inhalte wir idealerweise in der Phase bereitstellen, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Buyers Journey zu erhöhen.

Customer Journey Map

Use Case: Suche nach der passenden Marketing  Agentur

Phase 1:

Aufmerksamkeit

Phase 2:

Vergleichen

Phase 3:

Auswählen

Mediale Touchpoints Google

Fragenportal

YouTube

Preisvergleich

Quora

Expertenportal

Markensuchen

 

Schlüsselfragen Was kann ich unternehmen um meine Online Umsätze anzukurbeln? Welche Agenturen und Berater gibt es eigentlich und was kosten die? Wie erreiche ich DMT nun am besten?
Suchen „Was ist der Unterschied zwischen SEO und SXO?“, „Wie bekomme ich mehr Besucher auf meine Seite?“ „Welches ist die beste SXO Agentur im Saarland?“, „Jean Maurice Port“, „„Digital Media Transformers Erfahrung“ „Digital Media Transformers Telefonnummer“
Content Bezahlte Kampagne mit Erklärvideo auf Videoportalen Datenbank mit den wichtigsten Agenturen und Beratern, sortierbar nach verschiedenen Kriterien wie Stundensatz, Entfernung vom eigenen Firmenstandort etc. Lead Formular mit 20% Rabattcode

 

Zusätzlich verfeinern kann ich meine Personas, indem ich Fragen nach Zielen und Motivation, Hindernissen in der Kaufentscheidung (z.B. Zustimmung des Vorgesetzten oder der Ehefrau vonnöten), wahrscheinliche Kaufszenarien, bevorzugte Medienkanäle und benutzten Endgeräten zu beantworten versuche.

Am Anfang steht die Zielgruppe und ihre Value Proposition

Am Anfang jeder Online Strategie steht die Frage „Wen wollen Sie überhaupt erreichen und mit welchem Ziel?“. Dafür müssen sie Ihre Zielgruppe womöglich weiter segmentieren in Teilgruppen, die unterschiedliche Painpoints aufweisen oder deren Aktivierung eine andere Form der Ansprache erfordert. Wenn Sie nicht wissen, was genau Sie einer bestimmten Gruppe von Menschen zu sagen und anzubieten haben, um ihr Leben zu verbessern – es zu erleichtern, sicherer oder profitabler zu machen – setzen Sie sich am besten jetzt gleich hin und überlegen Sie ausgiebig, in welchem Moment ein potentieller Konsument ihres Produkts oder Kunde ihrer Dienstleistung bspw. eine Google Suche startet und warum Sie in diesem Kontext gerne auf Platz 1 erscheinen und die Website sein möchten, die der Konsument auswählt um sich näher zu informieren. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Website nicht direkt geschlossen und die eines Konkurrenten aufgerufen wird? Was genau soll den Besucher dazu bewegen, seine E-Mail per Leadformular zu hinterlassen, damit Sie ihn in Zukunft über den Channel Mail (re-)aktivieren können und dürfen? Vielleicht ein kostenloses Whitepaper oder der Zugang zu einem Videokurs, der Abonnenten Ihres Newsletters vorenthalten bleibt?

Achtung, Übernahme: Wie man Märkte richtig angreift

Wer sich dafür entscheidet, für bestimmte Zielgruppen in bestimmten Situationen die Problemlösung übernehmen zu wollen, muss sich auf dem digitalen Schlachtfeld, das die Google Ergebnisse darstellen, zu behaupten wissen. Und das nötigenfalls mit hoch effektiven, aber moralisch fragwürdigen Mitteln. Denn was zählt ist im Endeffekt lediglich, dass Ihre Website, Ihre Stellenanzeige, Ihr Inserat, Ihr Profil, Ihr Angebot, Ihr Video, Ihr Buch, Ihr PDF, Ihr Podcast, Ihr Audio-Stream (…), kurz: Ihr digitales Asset von einer bestimmten Zielgruppe gefunden wird.

Um mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit vom Kunden gefunden zu werden ist es also unabdingbar, auch auf sämtlichen relevanten Kanälen vertreten zu sein. Und welcher Kanal relevant ist, hängt einzig und allein davon ab, welche Kanäle Ihre Zielgruppe nutzt. Eine feindliche Übernahme ganzer digitaler Märkte erfolgt systematisch und geplant. Sie müssen dabei taktisch klug und vorsichtig vorgehen, denn bereits geringfügige Änderungen am Markt können eine Anpassung der Strategie erforderlich werden lassen.

 

Das Schlachtfeld definieren

Im Grunde bedeutet jeder Kanal, jede Plattform (…) ein eigenes Schlachtfeld, auf dem nach vergleichbaren aber dennoch einzigartigen Regeln um die höchste Visibilität gewetteifert wird. Dabei können sie aggressiv vorgehen und genau dort angreifen, wo sich bereits feste Player etablieren konnten, oder auf Basis erfolgreich besetzter Channel nach Alternativen schauen, welche diesen ähneln und aus dem Grund auf ähnliche Zielgruppen hinweisen könnten. Wenn Sie bspw. feststellen, dass Ihre Konkurrenz auf YouTube und Vimeo unterwegs ist, dann könnte es durchaus sein, dass auch MyVideo für einen kleinen Teil Ihrer Zielgruppe ein relevanter Kanal ist, auf dem Sie potentielle Kunden erreichen können. Stecken Sie also zunächst das Schlachtfeld ab und überlegen Sie, in welcher Reihenfolge ein typischer Kunde wohl die verschiedenen Kanäle benutzt, auf denen Sie mit Ihrer Marke und Ihrem Angebot vertreten sein möchten.

Macht es mehr Sinn, in einem Whitepaper auf ein weiterführendes YouTube Video zu verweisen oder ist der Rezipient nach Lektüre des 20 Seiten starken Whitepapers gedanklich nicht viel zu müde um auch noch einem Video zu folgen und der Verweis auf ein Whitepaper am Ende des Videofilms wäre sinnvoller? Oder verknüpfen wir einfach sämtliche Content Assets miteinander und verzichten dafür auf ein chronologisches Storytelling?

 

Individuelle Kanal- und Contentstrategien entwerfen

Einfach denselben Content über automatische Re-Poster auf verschiedene Kanäle ausspielen mag eine Lösung sein für Unternehmen, die aus Kostengründen über sonst keine Möglichkeit verfügen und andernfalls nachweislich Traffic verpassen würden, den sie auch ohne besondere Individualisierung des Contents abgreifen können – nur eben nicht annähernd so gut wie mit individuell konzipierten, einzigartigen Kanalstrategien. An was orientieren Sie sich zum Beispiel, wenn Sie einen Videokurs für Ihren YouTube Kanal entwerfen? An dem erfolgreichsten Konkurrenten? Vielleicht am Platzhirsch eines ausländischen Pendants? Ist es womöglich denkbar, dass Sie ein Erklärvideo eines Anbieters aus Frankreich gegen ein kleines Entgelt nutzen und mit einer neuen Tonspur versehen? Oder gehen Sie auf volles Risiko und entwerfen eine vollständig neue Storyline und veröffentlichen statt einem konventionellen Werbespot vielleicht einen Death Metal Song?

Resonanzfähige Landingpages gestalten

Sobald ein Besucher mit Ihrem Angebot in Berührung kommt, müssen Sie mit jedem Satz, jedem Bild, jedem Ton (…) versuchen, die Wahrscheinlichkeit auf eine gewünschte Handlung beim Rezipienten zu erhöhen. Sie müssen für jeden Referrer (Herkunftsort des Besuchers) eine kontextuell relevante Landingpage gestalten. Kommt ein User bspw. über eine Werbekampagne von Facebook können sie ihm eine vollständig andere Landingpage ausspielen als wenn er über einen Link aus Blogkommentar zu Ihnen kommt – in letzterem Fall wäre es womöglich sinnvoll, Bezug auf den Inhalt der Diskussion im Blog zu nehmen. Das Einbeziehen der Suchhistorie des einzelnen Users und die dynamische Ausspielung individueller Inhalte ermöglicht teilweise vollständig automatisierbare Customer Journeys. So können Mails beispielsweise in Abhängigkeit vom Verhalten des Users versendet werden. Reagiert dieser auf ein 20% Rabatt Angebot nicht mit einer Bestellung, erhält er in der Hälfte der Fälle eine Woche darauf ein 50% Angebot, in der anderen Hälfte ein 30% Rabatt Angebot. Die Variante, die besser funktioniert, wird in Echtzeit vom System festgestellt und nach vorgegebenen Regeln häufiger ausgespielt. Stellen Sie sich möglichst oft die Frage: Was denkt der User in diesem Moment und wie nehme ich am cleversten Bezug zu seinen Gedanken, indem ich bspw. relevante fortführende Quellen zum Thema vorschlage oder mittels FAQ eine Reihe von Fragen anbiete, für deren Antworten sich der User angesichts der Scroll-Rate der Landingpage augenscheinlich interessiert, obwohl er vielleicht selbst gar nicht auf die Idee gekommen wäre, jene Fragen überhaupt zu stellen oder so zu formulieren.

Proaktive Zielgruppendefinition

Wenn Sie lediglich solche Mitglieder Ihrer Zielgruppe ansprechen, die sich über die Google Suche als der Zielgruppe zugehörig zu erkennen geben, erreichen Sie weniger aktive potentielle Kunden leider nicht. Interessant sind allerdings auch jene Konsumenten, die man in der Buyers Journey vor der Google Suchanfrage platzieren würde und deren Interesse bzw. Suchbedarf zunächst ausgelöst werden muss durch einen ersten Werbekontakt, der vonseiten des Unternehmens initiiert wird – man kann schließlich nur suchen, über das man sich bewusst ist. Das kann klassische Push-Werbung sein wie ein TV-Spot oder eine Bannereinblendung. Ebenso denkbar wäre aber auch eine bezahlte Artikel-Empfehlung – Sie kennen wahrscheinlich die gesponserten, kontextuellen Artikelempfehlungen, die vor allem auf Newsseiten und den Portalen anderer klassischer Publisher mit einer Headline wie „Diese Artikel könnten Ihnen ebenfalls gefallen“ präsentiert werden und inhaltlich Ähnlichkeit aufweisen mit dem Artikel, den der User gerade fertiggelesen hat.

Habe ich eine Dienstleistung anzubieten, die grundsätzlich jeden interessieren könnte (z.B. eine Versicherung) oder mit hoher Wahrscheinlichkeit jeden Zweiten (z.B. Produkte rund um Haus und Garten) einer Alters- und Einkommensgruppe, kann ich natürlich auch klassische Segmentierungskriterien zur Eingrenzung meiner Zielgruppe wählen.

 

Kostenloser Download: Channel Gap Analyse!

Unschlüssig, ob unser Angebot das richtige für Sie ist? Kein Problem! Gerne geben wir Ihnen ein erstes Tool zur Channel Gap Analyse gratis an die Hand 🙂

 

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Um Ihr Angebot und die gesamte Ansprache möglichst kundenzentriert zu gestalten, sind Personas das Tool der Wahl. Digitale Tools erlauben uns hierbei, unterschiedliche Kundensegmente nicht nur nach statischen Daten wie Alter und Einkommen sondern auch nach Verhalten und Motivation voneinander abzugrenzen und unterschiedlich anzusprechen.

Operationalisierung von Personas: Welche Daten fließen mit ein?

User Rearch:  Umfragen, Interviews, Suchverhalten,´Social Media, Web Analytics, Datenbank Profiling
Segmente: Nach Ziel, Informationsbedürfnis, Charakteristiken, Rolle / Position (B2B)
Personen: Attribute, Ziele, Pain Points, Motivatoren, Psychosozial
Szenarien: Ziele, Besuchskontext, Multichannel
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Haben wir uns dafür entschieden, welche Daten wir miteinbeziehen wollen in die Konstruktion unserer Personas, müssen wir uns noch für Quellen entscheiden, aus denen wir die gewünschten Daten gewinnen: Google Analytics, Social Media Profiling, Interviews, Umfragen, Drittanbieter von Verhaltensdaten (z.B. Comscore, Nielsen oder Hitwise)

Wo befindet sich der Kunde in der Customer Journey?

Eine Möglichkeit besteht darin, den Kunden je nach Kaufbereitschaft in unterschiedliche Phasen im Kaufprozess zu unterteilen. In der Praxis nutzen wir bei DMT die drei Phasen „Aufmerksamkeit“, „Vergleichen“ und „Auswählen“. Hierbei stellt sich für jede Phase die Frage, welche medialen Touchpoints relevant sind, welche Schlüsselfragen der Konsument hat, welche Suchanfragen er zur Lösung dieser Schlüsselfragen tätigt und welche Inhalte wir idealerweise in der Phase bereitstellen, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Buyers Journey zu erhöhen.

Customer Journey Map

Use Case: Suche nach der passenden Marketing  Agentur

Phase 1:

Aufmerksamkeit

Phase 2:

Vergleichen

Phase 3:

Auswählen

Mediale Touchpoints Google

Fragenportal

YouTube

Preisvergleich

Quora

Expertenportal

Markensuchen

 

Schlüsselfragen Was kann ich unternehmen um meine Online Umsätze anzukurbeln? Welche Agenturen und Berater gibt es eigentlich und was kosten die? Wie erreiche ich DMT nun am besten?
Suchen „Was ist der Unterschied zwischen SEO und SXO?“, „Wie bekomme ich mehr Besucher auf meine Seite?“ „Welches ist die beste SXO Agentur im Saarland?“, „Jean Maurice Port“, „„Digital Media Transformers Erfahrung“ „Digital Media Transformers Telefonnummer“
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Zusätzlich verfeinern kann ich meine Personas, indem ich Fragen nach Zielen und Motivation, Hindernissen in der Kaufentscheidung (z.B. Zustimmung des Vorgesetzten oder der Ehefrau vonnöten), wahrscheinliche Kaufszenarien, bevorzugte Medienkanäle und benutzten Endgeräten zu beantworten versuche.

Am Anfang steht die Zielgruppe und ihre Value Proposition

Am Anfang jeder Online Strategie steht die Frage „Wen wollen Sie überhaupt erreichen und mit welchem Ziel?“. Dafür müssen sie Ihre Zielgruppe womöglich weiter segmentieren in Teilgruppen, die unterschiedliche Painpoints aufweisen oder deren Aktivierung eine andere Form der Ansprache erfordert. Wenn Sie nicht wissen, was genau Sie einer bestimmten Gruppe von Menschen zu sagen und anzubieten haben, um ihr Leben zu verbessern – es zu erleichtern, sicherer oder profitabler zu machen – setzen Sie sich am besten jetzt gleich hin und überlegen Sie ausgiebig, in welchem Moment ein potentieller Konsument ihres Produkts oder Kunde ihrer Dienstleistung bspw. eine Google Suche startet und warum Sie in diesem Kontext gerne auf Platz 1 erscheinen und die Website sein möchten, die der Konsument auswählt um sich näher zu informieren. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Website nicht direkt geschlossen und die eines Konkurrenten aufgerufen wird? Was genau soll den Besucher dazu bewegen, seine E-Mail per Leadformular zu hinterlassen, damit Sie ihn in Zukunft über den Channel Mail (re-)aktivieren können und dürfen? Vielleicht ein kostenloses Whitepaper oder der Zugang zu einem Videokurs, der Abonnenten Ihres Newsletters vorenthalten bleibt?

Achtung, Übernahme: Wie man Märkte richtig angreift

Wer sich dafür entscheidet, für bestimmte Zielgruppen in bestimmten Situationen die Problemlösung übernehmen zu wollen, muss sich auf dem digitalen Schlachtfeld, das die Google Ergebnisse darstellen, zu behaupten wissen. Und das nötigenfalls mit hoch effektiven, aber moralisch fragwürdigen Mitteln. Denn was zählt ist im Endeffekt lediglich, dass Ihre Website, Ihre Stellenanzeige, Ihr Inserat, Ihr Profil, Ihr Angebot, Ihr Video, Ihr Buch, Ihr PDF, Ihr Podcast, Ihr Audio-Stream (…), kurz: Ihr digitales Asset von einer bestimmten Zielgruppe gefunden wird.

Um mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit vom Kunden gefunden zu werden ist es also unabdingbar, auch auf sämtlichen relevanten Kanälen vertreten zu sein. Und welcher Kanal relevant ist, hängt einzig und allein davon ab, welche Kanäle Ihre Zielgruppe nutzt. Eine feindliche Übernahme ganzer digitaler Märkte erfolgt systematisch und geplant. Sie müssen dabei taktisch klug und vorsichtig vorgehen, denn bereits geringfügige Änderungen am Markt können eine Anpassung der Strategie erforderlich werden lassen.

 

Das Schlachtfeld definieren

Im Grunde bedeutet jeder Kanal, jede Plattform (…) ein eigenes Schlachtfeld, auf dem nach vergleichbaren aber dennoch einzigartigen Regeln um die höchste Visibilität gewetteifert wird. Dabei können sie aggressiv vorgehen und genau dort angreifen, wo sich bereits feste Player etablieren konnten, oder auf Basis erfolgreich besetzter Channel nach Alternativen schauen, welche diesen ähneln und aus dem Grund auf ähnliche Zielgruppen hinweisen könnten. Wenn Sie bspw. feststellen, dass Ihre Konkurrenz auf YouTube und Vimeo unterwegs ist, dann könnte es durchaus sein, dass auch MyVideo für einen kleinen Teil Ihrer Zielgruppe ein relevanter Kanal ist, auf dem Sie potentielle Kunden erreichen können. Stecken Sie also zunächst das Schlachtfeld ab und überlegen Sie, in welcher Reihenfolge ein typischer Kunde wohl die verschiedenen Kanäle benutzt, auf denen Sie mit Ihrer Marke und Ihrem Angebot vertreten sein möchten.

Macht es mehr Sinn, in einem Whitepaper auf ein weiterführendes YouTube Video zu verweisen oder ist der Rezipient nach Lektüre des 20 Seiten starken Whitepapers gedanklich nicht viel zu müde um auch noch einem Video zu folgen und der Verweis auf ein Whitepaper am Ende des Videofilms wäre sinnvoller? Oder verknüpfen wir einfach sämtliche Content Assets miteinander und verzichten dafür auf ein chronologisches Storytelling?

 

Individuelle Kanal- und Contentstrategien entwerfen

Einfach denselben Content über automatische Re-Poster auf verschiedene Kanäle ausspielen mag eine Lösung sein für Unternehmen, die aus Kostengründen über sonst keine Möglichkeit verfügen und andernfalls nachweislich Traffic verpassen würden, den sie auch ohne besondere Individualisierung des Contents abgreifen können – nur eben nicht annähernd so gut wie mit individuell konzipierten, einzigartigen Kanalstrategien. An was orientieren Sie sich zum Beispiel, wenn Sie einen Videokurs für Ihren YouTube Kanal entwerfen? An dem erfolgreichsten Konkurrenten? Vielleicht am Platzhirsch eines ausländischen Pendants? Ist es womöglich denkbar, dass Sie ein Erklärvideo eines Anbieters aus Frankreich gegen ein kleines Entgelt nutzen und mit einer neuen Tonspur versehen? Oder gehen Sie auf volles Risiko und entwerfen eine vollständig neue Storyline und veröffentlichen statt einem konventionellen Werbespot vielleicht einen Death Metal Song?

Resonanzfähige Landingpages gestalten

Sobald ein Besucher mit Ihrem Angebot in Berührung kommt, müssen Sie mit jedem Satz, jedem Bild, jedem Ton (…) versuchen, die Wahrscheinlichkeit auf eine gewünschte Handlung beim Rezipienten zu erhöhen. Sie müssen für jeden Referrer (Herkunftsort des Besuchers) eine kontextuell relevante Landingpage gestalten. Kommt ein User bspw. über eine Werbekampagne von Facebook können sie ihm eine vollständig andere Landingpage ausspielen als wenn er über einen Link aus Blogkommentar zu Ihnen kommt – in letzterem Fall wäre es womöglich sinnvoll, Bezug auf den Inhalt der Diskussion im Blog zu nehmen. Das Einbeziehen der Suchhistorie des einzelnen Users und die dynamische Ausspielung individueller Inhalte ermöglicht teilweise vollständig automatisierbare Customer Journeys. So können Mails beispielsweise in Abhängigkeit vom Verhalten des Users versendet werden. Reagiert dieser auf ein 20% Rabatt Angebot nicht mit einer Bestellung, erhält er in der Hälfte der Fälle eine Woche darauf ein 50% Angebot, in der anderen Hälfte ein 30% Rabatt Angebot. Die Variante, die besser funktioniert, wird in Echtzeit vom System festgestellt und nach vorgegebenen Regeln häufiger ausgespielt. Stellen Sie sich möglichst oft die Frage: Was denkt der User in diesem Moment und wie nehme ich am cleversten Bezug zu seinen Gedanken, indem ich bspw. relevante fortführende Quellen zum Thema vorschlage oder mittels FAQ eine Reihe von Fragen anbiete, für deren Antworten sich der User angesichts der Scroll-Rate der Landingpage augenscheinlich interessiert, obwohl er vielleicht selbst gar nicht auf die Idee gekommen wäre, jene Fragen überhaupt zu stellen oder so zu formulieren.

Proaktive Zielgruppendefinition

Wenn Sie lediglich solche Mitglieder Ihrer Zielgruppe ansprechen, die sich über die Google Suche als der Zielgruppe zugehörig zu erkennen geben, erreichen Sie weniger aktive potentielle Kunden leider nicht. Interessant sind allerdings auch jene Konsumenten, die man in der Buyers Journey vor der Google Suchanfrage platzieren würde und deren Interesse bzw. Suchbedarf zunächst ausgelöst werden muss durch einen ersten Werbekontakt, der vonseiten des Unternehmens initiiert wird – man kann schließlich nur suchen, über das man sich bewusst ist. Das kann klassische Push-Werbung sein wie ein TV-Spot oder eine Bannereinblendung. Ebenso denkbar wäre aber auch eine bezahlte Artikel-Empfehlung – Sie kennen wahrscheinlich die gesponserten, kontextuellen Artikelempfehlungen, die vor allem auf Newsseiten und den Portalen anderer klassischer Publisher mit einer Headline wie „Diese Artikel könnten Ihnen ebenfalls gefallen“ präsentiert werden und inhaltlich Ähnlichkeit aufweisen mit dem Artikel, den der User gerade fertiggelesen hat.

Habe ich eine Dienstleistung anzubieten, die grundsätzlich jeden interessieren könnte (z.B. eine Versicherung) oder mit hoher Wahrscheinlichkeit jeden Zweiten (z.B. Produkte rund um Haus und Garten) einer Alters- und Einkommensgruppe, kann ich natürlich auch klassische Segmentierungskriterien zur Eingrenzung meiner Zielgruppe wählen.

 

Kostenloser Download: Channel Gap Analyse!

Unschlüssig, ob unser Angebot das richtige für Sie ist? Kein Problem! Gerne geben wir Ihnen ein erstes Tool zur Channel Gap Analyse gratis an die Hand 🙂

 

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